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Bier-Wissenswertes:
.) Bier und Sex:
Bier hat - wie alle alkoholischen Getränke - nicht nur Nachteile,
sondern auch viele Vorteile in Bezug auf Sex:
Die Vorteile:
Bier entspannt, wirkt aphrodisierend, senkt die Hemmschwelle, reduziert
Stress, löst Verspannungen, macht mehr Lust auf Sex, erhöht in Maßen genossen
die Erektionsfähigkeit beim Mann und erleichtert sowohl beim Mann als auch bei
der Frau die Fähigkeit zum Orgasmus!
Die Nachteile:
In höheren Dosen genossen bewirkt Bier wiederum das genaue Gegenteil:
Das Erektionsvermögen wird reduziert und die Orgasmusfähigkeit
herabgesetzt. Die Wahrnehmungsfähigkeit sinkt, das Urteilsvermögen wird stark
gehemmt und übermäßiger Bier-Genuss senkt die Fertilität (Spermien werden
abgetötet und bei der Frau kann der Zyklus verändert werden)!
.) Bier und die Gesundheit:
.) Bier und die Vitamine:
Bier enthält in erster Linie die Vitamine der Gruppe B (B1, B2, B3, B6)!
Vitamin B ist notwendig für die Haut, Haare und Nägel. Außerdem wird der
Stoffwechsel angeregt und die Konzentration positiv beeinflusst. Weiters enthält
Bier das Vitamin Niacin, welches uns vor der UV-Strahlung schützt und die
Pigmentbildung positiv beeinflusst.
.) Bier und das Herz:
Der Alkohol im Bier beeinflusst (natürlich in Maßen genossen) in positiver
Weise den Cholesterin-Stoffwechsel. Überschüssiges Cholesterin wird aus den
Zellen und Blutgefäßen herausgeschwemmt und es kommt dadurch seltener zu
Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
.) Bier und der Blutdruck:
Bier, in Maßen genossen, reguliert in positiver Weise den Blutdruck.
.) Bier und die Nerven:
Der im Bier enthaltene Hopfen ist ein natürliches Beruhigungsmittel. Auch
hier gilt: In Maßen genossen kann Bier in positiver Weise die Nerven beruhigen.
Außerdem enthält Bier "Kalium", welches wichtig für das Herz ist und den
Blutdruck senken kann. Weiters enthält Bier "Magnesium", welches den
Stoffwechsel und auch die Reizübertragung der Nerven positiv beeinflusst.
.) Bier und die Schönheit:
Durch das im Bier enthaltene Vitamin B6 wird Haut & Haar positiv
beeinflusst. Es gibt mittlerweile unzählige Produkte für Haut und Haare am
Markt, die Bier enthalten (Bier-Shampoos, Bier-Cremes, Bier-Seifen, usw.)
...und wem die Produkte zu teuer sind: Einfach eine Flasche oder Dose Bier mit
unter die Dusche nehmen - und damit die Haare waschen... Die Struktur wird
fester und die Haare bekommen mehr Volumen!
Das ABC des Bier´s (Bierlexikon von A - Z):
.) 16er Blech:
Umgangssprachlicher Ausdruck für das Dosenbier der Brauerei "Ottakring".
Die Bezeichnung "16er" kommt daher, weil die Brauerei Ottakring im 16. Wiener Gemeindebezirk steht.
.) Abläutern:
Das Gewinnen von Würze aus der Maische. Zurück bleiben die Treber.
.) Ale:
Obergärige Biere englischer Art. Haben eine kupferähnliche Farbe.
.) Alkoholgehalt:
Der Alkoholgehalt hängt eng mit dem Stammwürzegehalt zusammen. Cirka 1/3
der Stammwürze wird durch die Gärung in Alkohol umgewandelt. Das heißt, dass der
Stammwürzegehalt ca. 3x so hoch ist wie der Alkoholgehalt.
.) Altbier:
Altbiere, oder auch kurz "Alt" genannt, sind "obergärige"
dunkle Vollbiere, die
im Gegensatz zur heutzutage vorzugsweisen "untergärigen" Brauart noch nach
"alter"-obergärigen Tradition gebraut werden. Die dunkle Farbe von
Altbier entsteht durch die Verwendung von dunklem karamelisiertem Malz.
.) Alt mit Schuß:
Eine Mischung aus einer Hälfte Cola und der anderen Hälfte Alt-Bier.
.) Amber:
Name für ein Ale, welches sich auf die Bersteinfarbe bezieht.
.) Ammenbier:
Malzbier, welches früher schwangeren Frauen empfohlen wurde.
.) Anstoßen:
Ein "Brauch", dessen Ursprung wahrscheinlich aus dem Mittelalter kommt.
Damals schüttete man gerne einem Feind Gift in sein Getränk. Durch das kräftige
"Anstoßen" beim Bier trinken kam es allerdings unweigerlich zum "Überschwappen"
des Bieres von einem Krug zum Anderen. Somit konnte man kein Gift mehr in den
Krug des Feindes geben, da man sich sonst selbst ebenso vergiftet hätte. Das
"Anstoßen" galt daher als Geste des Vertrauens!
.) Arnulf:
Schutzpatron des Bieres (gestorben 641 n. Chr.)
.) Amylasen:
Amylasen, oder auch: "Diastasen", "Alpha-Amylase" und "Beta-Amylase"
sind Enzyme, die Stärke und Glykogen abbauen. Sie werden bei der Keimung der
Gerste gebildet und wirken bei der Würzeherstellung im Sudhaus. Amylasen können
Stärke in Malzzucker umwandeln.
.) Anti-Mille-Bier:
Alkoholfreies Bier
.) Arbeitersekt:
Ein Ausdruck für Bier aus "alten" Zeiten, als sich Arbeiter und "untere"
soziale Schichten noch keinen Sekt leisten konnten. Heutzutage eine "witzige"
Bezeichnung für Bier.
.) Ator-Biere:
Atorbiere sind Starkbiere die auf "-ator" enden, wie z.B.: Kulminator,
Triumphator, oder Salvator.
.) Aufhacker:
Ein Gerät, um die Treber im Läuterbottich zu bewegen, bzw. zu lockern.
Der Aufhacker ist im Läuterbottich installiert und arbeitet wie eine
Rührmaschine.
.) Berliner Weiße:
Weizenbier, welches mit einem Schuss Himbeer- oder Waldmeistersirup serviert
wird. Sehr erfrischend!
.) Bierbauch:
Bierbauch, oder auch andere Ausdrücke, wie: Wampe, Ranzen, Plauze,
Rettungsring, Waschbärbauch, Frontspoiler, Gössermuskel (Österreich),
Paulanermuskel (München), One Pack, Knödelfriedhof, Dödelbeschatter, stehende
Welle, Wanst, Wohlstandskugel, etc. bezeichnet den umgangssprachlichen Ausdruck
für den typischen "Männerbauch"... der aber nicht unbedingt von zu viel
Biergenuss herkommen muss! (Obwohl der im Bier enthaltene Hopfen sehr den Appetit
anregt).
.) Bierdeckel:
War ursprünglich/ früher dafür gedacht, "auf" das Bierglas zu legen (um es
länger frisch zu halten). Mittlerweile erfreuen sich Bierdeckel großer
Beliebtheit bei Sammlern aus aller Welt.
.) Bierfisch:
Unreinheit, die im Bierglas schwimmt.
.) Bierhobel:
Putztuch eines Kellners, welches die Bierränder des Vorgängers wegwischt.
.) Bierkäse:
deftige Käsesorte!
.) Bierlikör:
Likör mit hohem Alkoholgehalt, welcher aus den Überresten von der
Bierherstellung erzeugt wird.
.) Biermops:
"Biermops", oder auch "Bierzahn", oder "Bierfloh", ist die
umgangssprachliche Bezeichnung für eine Bier-Kellnerin, oder für eine Frau die
gerne Bier trinkt...
.) Bismarck:
Mix aus halb dunklem Bier und halb Sekt.
.) Bitterstoffe:
Bitterstoffe sind im Bier enthalten und verleihen dem Bier das typisch "bittere"
Aroma.
.) Blechsemmel:
Anderer Ausdruck für Dosen-Bier.
.) Blume:
Blume, oder auch "Krone", oder "Haube" genannt, bezeichnet die typische weiße
"Schaumkrone", die beim Einschenken von frischem Bier entsteht. Beim Einschenken
wird nämlich Kohlensäure freigesetzt, welche die Bierflüssigkeit an die
Oberfläche treibt und so der typische "Schaum" entsteht (welcher nur aus kleinen
"Bläschen" zusammengesetzt ist). Je kleiner die Bläschen, umso stabiler und
weißer ist der Schaum.
.) Brauerstern:
Sechszackiger Stern. Symbol für das Bier-Brauen.
.) Brauherr:
Eigentümer einer Brauerei.
.) Braupfanne:
Der Sudkessel.
.) Braunbier:
Wird nur noch von wenigen Brauereien hergestellt. Obergäriges Bier mit wenig
Kohlensäure und einer braunen Farbe.
.) Brauwasser:
Die Qualität des Brauwasser hängt stark mit der Qualität des Bieres zusammen.
Das Brauwasser muss frei von Substanzen sein die für den Geschmack des Bieres
schädlich sein könnten. Im Schnitt wird für 1 Liter Bier ca. 6 Liter Brauwasser
benötigt.
.) Brigitta:
Schutzpatronin der Bier-Brauer. Lebte im 5. Jahrhundert n. Chr.
.) Buchenscheite:
Wird für die Herstellung von Rauchbier verwendet.
.) Cerevesia:
Lateinischer Ausdruck für das frühere Haferbier der Mönche.
.) Champagner-Weizen:
Klares, hefefreies Weizenbier.
.) Churchill:
Mix aus 0,3 Liter Bier und 3 cl Campari.
.) Conventus:
Rest der Würze von Starkbieren.
.) Darren:
Unter "Darren" versteht man das Trocknen der gekeimten Weizenkörner.
.) Darrmalz:
Geröstetes, getrocknetes Malz.
.) Dizythos:
Starkbier der Ägypter, ca. 1000 v. Chr.
.) Dosensemmel:
Umgangssprachlicher Ausdruck für Bier.
.) Emmer:
Eine Weizenart, mit der ca. 5000 v. Chr. Bier hergestellt wurde.
.) Farbe:
Die "Farbe" des Bieres wird durch die Farbe des Malzes bestimmt.
.) Feldwebel:
Umgangssprachlicher Ausdruck für den Schaum im Glas.
.) Filterbier:
Bier mit wenig Alkoholgehalt.
.) Filtrieren:
Unter Filtrieren versteht man den Trennvorgang, bei dem Hefezellen und
Trübungsstoffe aus dem Bier entfernt werden.
.) Flaschengärung:
Unter "Flaschengärung" versteht man die Zugabe von Hefe direkt in die Flasche am
Ende des Gärprozesses.
.) Flüssiges Brot:
Umgangssprachlicher Ausdruck für Bier. Bier hat übrigens weniger Kalorien als
Brot!!
.) Frühschoppen:
Vormittags beginnt in den Wirtshäusern der sog. "Frühschoppen", bei dem
natürlich gerne Bier getrunken wird.
.) Gärbottich:
Großes Gefäß, in dem die flüssige und abgekühlte Würze zusammen mit der Hefe zum
Gären kommt.
.) Gärung:
Bei der Gärung verwandelt die Hefe den Malzzucker in Alkohol und Kohlensäure.
Der Gärungsvorgang dauert ca. eine Woche.
.) Gerbstoffe:
Gerbstoffe sind im Hopfen enthalten und sind für die Bierherstellung wichtig.
.) Gerste:
Aus Gerste wird das für die Bier-Herstellung notwendige Malz gewonnen.
.) Gerstensaft:
Jargon für Bier.
.) Grünes Bier:
Grünes Bier, oder auch "Jungbier" genannt, ist das fertige Bier nach dem
Gärprozess, wenn es aus dem Gärkeller kommt.
.) Grünmalz:
Sobald Getreide angefeuchtet wird, beginnt es zu keimen. Dieser
Mälzvorgang wandelt durch Enzyme die Umwandlung in Stärke ein. Hierbei entsteht
das Grünmalz. Dieses wird anschließend getrocknet und geröstet.
.) Hafer:
Wurde lange Zeit für die Herstellung von Bier
verwendet.
.) Hefe:
Einzellige Mikroorganismen/ Pilze, die für die Aufspaltung von Zucker in Alkohol
und Kohlendioxid sorgen und somit die Gärung in Gang setzen.
.) Hirschen:
Hirschen ist der Name für ein 200 Liter Faß.
.) Hochzeitsbierkrug:
Da man früher genau so gerne wie heute Bier getrunken hat, bekamen
Hochzeitspaare oft hochdekorative und bunt geschmückte Bierkrüge als
Hochzeitsgeschenk.
.) Hofbräuhaus:
Das erste Hofbräuhaus wurde von Herzog Wilhelm V in München am Platzl erbaut.
Die Fertigstellung erfolgte im Jahr 1591. Hintergedanke beim Bauen dieses neuen
Brauhauses war, ein Bier an einem zentralen Ort zu brauen. Das heutige
Hofbräuhaus wurde 1897 erbaut und zwar stilgerecht nach dem Original.
.) Hopfen:
An Stangen gezüchtete Schlingpflanze. Hopfen gibt dem Bier sein typisches herbes
Aroma. Außerdem hat Hopfen eine antiseptische Wirkung.
.) Hopfenernte:
Die Hopfenernte erfolgt ab Ende August. Dabei werden nur die weiblichen,
unbefruchteten Blütendolden (Blütenzapfen) für die Bierherstellung geerntet.
.) Hopfentee:
Umgangssprachlicher Ausdruck für Bier.
.) Hopfenkaltschale:
Umgangssprachliche Bezeichnung für Bier.
.) Humpen:
Anderer Ausdruck für Bier.
.) Hüsn:
Jargon für Bier.
.) Kühles Blondes:
Umgangssprachlicher Ausdruck für Bier!
.) Malz:
Um Weizen oder Gerste zum Brauen verwenden zu können, werden sie in Braumalz
umgewandelt. Die Körner werden zum Keimen gebracht und auf der Darre getrocknet.
Durch die Keimung wird Stärke in Malzzucker umgewandelt.
.) Malzbier:
Obergäriges, stark kalorienreiches, braunschwarzes Bier mit ca. 1 % Alkohol.
.) Maurerbrause:
Umgangssprachliche Bezeichnung für Bier.
.) Polizeiaugen:
Schaum im Glas, welcher besonders große Poren hat.
.) Rauchbier:
Bei der Herstellung wird Malz direkt über einem Holzfeuer getrocknet, weshalb es
einen typischen "Rauch"-Geschmack annimmt.
.) Reinheitsgebot (von 1516):
Die gesetzliche Regelung über die Inhaltsstoffe im Bier. Nach dem Reinheitsgebot
darf Bier nur folgende Stoffe enthalten:
Wasser (oder: Brauwasser), Malz (oder: Gerstenmalz, Weizenmalz), Hefe und Hopfen
(oder: Hopfenauszüge, Hopfenextrakt)!
.) Rückstoßjodler:
Umgangssprachlicher Ausdruck für "Aufstoßen".
.) Sudhaus:
Im
Sudhaus stehen Maischbottich, Läuterbottich und Würzepfanne. Hier wird das mit
Wasser vermischte Malzschrot verzuckert. Die von den Trebern befreite
Flüssigkeit ist die Würze, die mit Hopfen gekocht wird.
.) Treber:
Als Treber bezeichnet man die Malzrückstände, die nach dem Abfließen der Würze
im Läuterbottich verbleiben.
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